Adaptives (Interaktives) Conjoint (ACA, ICM)


Ziel des interaktiven Conjoint

Beim interaktiven Conjoint kann die Anzahl der Merkmale und Ausprägungen wesentlich umfangreicher sein als beim klassischen Full Profile Conjoint. Es unterteilt sich in einen konventionellen Teil, in dem u.a. explizit nach der Bedeutung der Merkmale gefragt wird, sowie nach der Rangfolge der Ausprägungen, und in den eigentlichen Conjoint-Teil, in dem Muster zusammengestellt und paarweise vorgelegt werden. Der Befragte soll angeben, welches Muster er präferiert, wobei er seine Angabe abstufen kann.

Da es sich bei diesem Verfahren um einen interaktiven Prozess handelt, kann es nur computergestützt durchgeführt werden.

Vorteile

Ein Vorteil der Verwendung eines Computerfragebogens liegt in der Möglichkeit, grafische Elemente in die Befragung einfließen zu lassen. Im herkömmlichen Teil der Befragung werden die Elemente separat vorgegeben, im Paarvergleichsteil werden vollständige Abbildungen aufgrund der bis dahin gewonnenen Informationen zusammengestellt und vorgelegt.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Möglichkeit, auch Untersuchungen mit sehr vielen Merkmalen zu realisieren. Die Merkmale werden in Bereiche gegliedert, die dann in gesonderten Conjoints bearbeitet werden. In einem übergeordneten Conjoint werden globale Kriterien wie z.B. der Preis im Zusammenhang mit den untergeordneten Bereichen abgefragt. Die Conjoints werden bei der Auswertung rechnerisch verknüpft, so dass alle Merkmale in Beziehung zueinander gebracht werden können (→ Multistage Conjoint).

Ansprechpartner Adaptives (Interaktives) Conjoint (ACA, ICM)

Johannes Lüken
+49 40 25 17 13 22
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