Klassisches Full Profile Conjoint

Ziel des klassischen Full-Pofile-Verfahrens

Beim klassischen Full-Profile-Verfahren werden vollständige Produktmuster vorgegeben. Idealerweise handelt es sich dabei um reale „fassbare“ Objekte. Im Allgemeinen werden allerdings Verbalisierungen der Merkmalskombinationen auf Kärtchen oder Abbildungen der Muster verwendet. Die Muster sind von den Befragten in eine vollständige Präferenzrangreihe zu bringen. Das Verfahren findet schnell seine Grenzen, wenn das Untersuchungsdesign aufwendiger wird.

Hier werden die Kärtchen mit den Reizmustern einer Untersuchung im Klassischen Full Profile aus dem Bereich Conjoint-Analysen gezeigt.

Kärtchen mit den Reizmustern einer Untersuchung zum Thema DVD-Player

Etwa 3 bis 5 Merkmale mit jeweils 2 bis 5 Ausprägungen können den Befragten zugemutet werden. Mit Hilfe der Formel „Anzahl Ausprägungen minus Anzahl Merkmale plus eins“ kann man die Anzahl der benötigten Testmuster errechnen. Mehr als zehn bis zwölf Muster sollten in einer normalen, d.h. nicht extrem stark am Thema interessierten Stichprobe nicht vorgegeben werden.

Die Produktmuster unterliegen einer Reihe von Restriktionen, so dass sie nur mit Hilfe eines Computerprogrammes erstellt werden können.